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RSS:

Der Fokus des Projekts Radar-System-Simulator (RSS) liegt auf der Evaluierung von Bahnbestimmungsalgorithmen und dem Testen von neuen Ansätzen im Bereich der Datenbanken zur Katalogisierung. Eine Kernkomponente stellt der Messwertgenerator (MWG) dar. Mit Hilfe des MWG werden realistische Mengen an Messwerten von Raumfahrtobjekten (Satelliten und Weltraummüll) simuliert und bereitgestellt.

 

Anzahl von Tracklets in Abhängigkeit der Ausrichtung des Sensors. 

Der Messwertgenerator

Der Messwertgenerator ist wie folgt aufgebaut:

  • kontinuierlicher Einsatz (24/7) zur Erzeugung von Messwerten
  • Unterstützung verschiedener Sensoren via Radar Performance Modellen (RPM)
  • Gleichzeitige Simulation mehrerer Sensoren in einem inhomogenen Sensornetzwerk
  • Steuerung der Sensoren
  • Bereitstellen der Messwerte als Tracklets

Das dafür notwendige RPM wird vom Fraunhofer FHR entwickelt.

Aufbau eines Katalogs über einen Zeitraum von 3 Monaten. 

Katalogisierung

Die von dem MWG bereitgestellten Tracklets werden mit Bahnbestimmungsalgorithmen weiterverarbeitet. Die Qualität der Daten im Katalog wird überprüft. Daraus ergeben sich folgende Teilbereiche:

  • Testen von Algorithmen zur (initialen) Bahnbestimmung
  • Simulation des Katalogaufbaus
  • Pflege des Katalogs durch einen kontinuierlichen Strom an neuen Bahndaten

Eine primäre Fragestellung bezieht sich auf die Skalierung eines solchen Systems mit steigender Anzahl von Weltraumobjekten und steigender Anzahl an Tracklets von verschiedenen Sensoren.

Es handelt sich um eine Zuwendung des DLR Raumfahrtmanagement ”Entwicklung eines Radar-System-Simulators” (AZA 50 LZ 1404). Die Bearbeitung erfolgt durch das Institut für Raumfahrtsysteme der TU-Braunschweig unter Mitwirkung des Fraunhofer FHR.